• Image

    20. Januar 2019 um 11 Uhr im Schützenhaus in Halstenbek.

  • Image

    13. Juli 2019 um 16 Uhr in der Begegnungsstätte der AWO, Bickbargen 126.

  • Image

    Am 25. August 2018 um 12 Uhr am Krupunder See, Altonaer Straße.

Image

Wohnen, Kitas und Greve


Pinneberger Tageblatt,
22. Januar 2019

Wohnen, Kitas und Greve

Halstenbek. Etwa 20 Jahre sei es her, dass die SPD Halstenbek zum Neujahrsempfang in Schützenhaus geladen habe, sagte Partei-Vize Nicolai Overbeck. Die Begrüßungsworte kamen von Leo Wolframm, der an den Januaraufstand und das 100-jährige Jubiläum zum Frauenwahlrecht erinnerte. Er begrüßte nicht nur Mitglieder, sondern auch Vereine, Verbände und Stiftungen.


Einen Ausblick auf die Arbeit und Ziele der Partei in diesem Jahr gab Fraktionsvorsitzender Christoph Bittner. Als erstes führte er die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum an. Es gehe dabei nicht nur um Seniorengerechtes Wohnen, sondern auch um Wohnraum für junge Leute oder Familien. Seit 2011 ist der durchschnittliche Preis für eine 60 Quadratmeter Wohnung um 37 Prozent gestiegen. Pro Jahr belaufe es sich also um eine Erhöhung der Miete von 4,6 Prozent. Dies müsse erstmal verdient werden, so Bittner. Grob ein Drittel des Gehalts werde in Deutschland für die Miete ausgegeben. In Halstenbek belaufe es sich auf ungefähr die Hälfte der Kaltmiete, in etwa 47 Prozent würden veranschlagt.


Bittner führte fort, dass es zwar 180 Sozialwohnungen gebe, die Warteliste leider genauso lang sei. Als zweites Thema brachte der Fraktionsvorsitzende das Thema Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen auf. Im Bereich der Kitas fehlten 200 Plätze. Daran werde gearbeitet. Zudem sei ein Anbau am Wolfgang-Borchert-Gymnasium geplant. Das Jugendzentrum soll der Grund- und Gemeinschaftsschule zur Verfügung gestellt werden, damit auch diese Schule zukünftig ausgebaut werden könne.

Die Finanzen lassen laut Bittner ein Plus erkennen, da die Gemeinde im letzten Jahr durch die Gewerbesteuer eine Summe im Millionenbereich eingenommen habe. In Bezug auf das Thema »Greve« soll eine Lösung gefunden werden. Allerdings ist Bittner hier vorsichtig optimistisch.

Als letzten Punkt führte Gemeinderat Bittner an, dass in der Verkehrsinfrastruktur 120 000 Euro zur Verfügung gestellt werden, um besonders Fuß- und Radwege auszubauen.


Die Redebeiträge wurden musikalisch von Henrik Wolframm am Klavier und Tobias Bollig als Sänger unterbrochen und aufgelockert. Der SPD-Landtagsabgeordnete Kai Vogel legte in seiner Rede den Schwerpunkt auf Europa und die anstehenden Europawahlen. Auch er sprach von der Errungenschaft des Frauenwahlrechts und endete mit den Worten. »Wir sind nach wie vor auf einem langen Weg zur Gleichberechtigung.«


Ann-Kathrin Just, Pinneberger Tageblatt, 22.01.2019


Durch die Nutzung dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Mehr in unserer Datenschutzerklärung.