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    Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob wir die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam anpacken – und bewältigen.

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    20. Juli 2019 16 Uhr Begegnungsstätte der AWO Bickbargen 126 Halstenbek

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    27. Juni 2019 19 Uhr Begegnungsstätte der AWO Bickbargen 126 Halstenbek

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    25. August 2019 12–16 Uhr Parkplatz am Krupunder See Altonaer Straße Halstenbek

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Warum ich mit 66 Jahren in die SPD eingetreten bin


Gerhard Kühle
SPD Halstenbek

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Klagen über den Busverkehr „Am Schützenplatz“


Karl Witte
SPD Halstenbek

Klagen über den Busverkehr durch die Straße „Am Schützenplatz“


Die CDU Halstenbek hatte für den 7. Februar 2019 zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Anlass waren Klagen von Anwohnern und Nutzern der Straße „Am Schützenplatz“ über den dortigen Busverkehr vom und zum Schützenplatz, der seit einiger Zeit als Pausenplatz für die Busfahrer dient. Da diese Angelegenheit auch innerhalb der SPD Halstenbek diskutiert wird, hier eine kurze Zusammenfassung der CDU-Veranstaltung.


Zahlreiche Teilnehmer der Versammlung äußerten ihren Unmut über den derzeitigen Zustand. Hauptsächliche Kritikpunkte waren:

  • Belästigung durch Lärm (ab 4:10 Uhr morgens, zusätzlich zu Bahn und Park+Ride-Verkehr), Vibrationen, Straßenverschmutzung und Abgase der Busse (deren Motor oft auch im Stand läuft wegen Heizung oder Klimaanlage);
  • Gefährdung des Radfahrverkehrs (im Wesentlichen Schüler/innen), insbesondere durch Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung (30-km-Zone) durch Busse und P+R-Fahrzeuge;
  • Straßenblockaden durch sich begegnende Busse (obwohl dies durch deren Funkkontakt eigentlich ausgeschlossen werden sollte), dadurch auch potentielle Zugangsprobleme für Rettungswagen und Feuerwehr.

Dazu kamen einige spezielle Anmerkungen und Fragen wie:

  • Ist die Straße für den jetzigen Zweck überhaupt breit genug? Anscheinend ja.
  • Ist der Straßenuntergrund hinreichend solide für die schweren Busse? Sollte geklärt werden.
  • Ein Schlagloch in der Straße führt zu Vibrationen in einer Reihe von Wohnungen, das könnte zu Gebäudeschäden führen.
  • Schall wird auch durch die Siele in die angrenzenden Wohnungen getragen.
  • Wird die Busverbindung Richtung Schenefeld tatsächlich so stark genutzt, dass der Einsatz von Gelenkbussen erforderlich ist?
  • Könnte der Radweg auf dem Schützenplatz vor der Benutzung durch Busse und andere Kfz geschützt werden? Könnte der gesamte Schützenplatz asphaltiert oder gepflastert werden, um wenigstens die Dreckbelastung zu vermeiden?
  • Die Schilder "30-km-Zone" sind zu klein und zu unauffällig platziert.
  • Könnte eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage eingebaut werden?
  • Ließen sich die Parkplätze an der Südseite der Straße "Am Schützenplatz" in einen durchgehenden Radweg umwandeln?
  • Die neue Pflasterung an der Einmündung der Straße "Am Schützenplatz" in die Bahnhofstraße ist sehr irritierend, da sie zu der Annahme verführt, hier gelte nicht "Rechts vor Links".
  • Die Situation wird sich voraussichtlich noch verschärfen, wenn die Feldstraße renoviert wird und die Durchfahrt durch den Ostereschweg während der Bauzeit wieder geöffnet wird.

Natürlich kamen auch Fragen wie z.B., wer für das Kuddelmuddel verantwortlich sei und wie es überhaupt habe dazu kommen können. Und das hätte man sich doch alles vorher überlegen können. Der Versammlungsleiter, Herr Pauli, hat dies im Wesentlichen auf die Straßenverkehrsbehörde des Kreises Pinneberg geschoben, deren Fehleinschätzung nun die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker auszubaden hätten.


Aus der Diskussion und dann auch von den Vertretern der CDU kamen einige Überlegungen, wie man die Angelegenheit bereinigen könne. Dabei wurden vor allem Teile des jetzigen P+R-Platzes als Bus-Ruhestation ins Auge gefasst, während für eine Kompensation oder gar Erweiterung der P+R-Plätze die Gemeinde mit der Bahn-Tochter Aurelius über eine Überlassung des angrenzenden Grundstücks (ehemaliger Verladebahnhof) verhandeln solle. Die dort bekanntlich vorherrschende Schadstoffbelastung des Bodens sollte einer Nutzung als Parkplatzgelände nicht entgegenstehen.


Angesichts der Forderung mehrerer Versammlungsteilnehmer nach einem engen Zeitplan (möglichst vor der Renovierung der Feldstraße) musste Herr Pauli die Mechanismen und Fristen bei der Planung und Durchführung gemeindlicher Bauvorhaben erläutern. Außerdem habe die CDU keine absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung und müsse sich mit den anderen Fraktionen und mit der Verwaltung verständigen. Kurzfristig seien allenfalls die Schlaglochbeseitigung und eine verbesserte Beschilderung machbar.


Bemerkenswert an dieser Veranstaltung war noch, dass die eventuellen Kosten einer Alternativlösung für den Bus-Ruheplatz (und eine eventuelle Abwägung mit konkurrierenden Prioritäten innerhalb unserer Gemeinde) mit keinem Wort erwähnt wurden.


Karl Witte, SPD Halstenbek, 08.02.2019

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